Fraggen, Raiden und Ich


Klassiker: UFO: Enemy Unknown

Den meisten von euch muss man über dieses Spiel wahrscheinlich nicht viel erzählen. Damals, als es herauskam, haben alle in meinem Freundeskreis UFO gezockt. Wir waren schwer begeistert und sind für Tage und Wochen in der Spielwelt versunken. Für mich ist UFO: Enemy Unknown nach wie vor eines der besten Spiele, die je am PC erschienen sind. Mit der Meinung bin ich auch nicht alleine, in Hitlisten der besten Spiele aller Zeiten taucht das Game immer wieder ganz weit oben auf.

Der erste Teil von UFO spielt in der nahen Zukunft der Erde, wenn ich mich richtig erinnere 1997 (das Spiel ist von 1994). Unerklärliche Vorfälle auf dem ganzen Globus häufen sich und führen zu der Erkenntnis, dass Aliens Missionen auf unserem Planeten durchführen und Menschen für Experimente entführen. Als Reaktion wird in einer gemeinsamen globalen Initiative die Gründung einer Kommandoeinheit beschlossen, die sich den Aliens in den Weg stellen soll. Das ist die Geburtsstunde der X-COM, deren Führung der Spieler übernimmt.

Die X-COM verfügt anfangs nur über eine kleine Basis, die man irgendwo auf der Erde platzieren kann. Dabei scrollt man in einer Art „Welt-Ansicht“ rund um den Globus und sucht sich ein schönes Plätzchen möglichst dort aus, wo viele finanzkräftige Geberstaaten zu beschützen sind. Man ist nämlich auf diese Gelder angewiesen, um die Basis mit weiteren Einrichtungen auszubauen, Soldaten und weiteres Personal anzuheuern und teures Equipment zu kaufen.

Bald werden die ersten kleinen Alien-Raumschiffe gesichtet. 2 Abfangjäger stehen am Anfang zur Verfügung, um diese Ufos vom Himmel zu holen. Danach, oder wenn das Abfangen gescheitert ist und das Ufo unbehelligt gelandet ist, bringt der Truppentransporter die Soldaten der X-COM-Einheit unmittelbar in die Nähe der außerplanetaren Besucher.

Damit startet ein rundenbasiertes strategisches Kampfsystem. Die einzelnen Teammitglieder haben unterschiedliche Werte in verschiedenen Eigenschaften, zB Ausdauer, Zielgenauigkeit, Stärke usw. Diese Werte entscheiden darüber, wieviel Ausrüstung sie tragen können, wie weit sie sich in einer Runde bewegen können und mehr. Wenn sich die Kommandos in den Missionen bewähren, dann verbessern sich diese Eigenschaften nach und nach, aus Rookies werden Veteranen.

Aber zurück zum Anfang der Mission. Die Einheiten verlassen den Truppentransporter über die Laderampe und rücken langsam vor, wobei sie die Karte erkunden. Es ist oft ratsam, Bewegungspunkte übrig zu behalten, damit die Teammitglieder noch den Atem für einen schnellen Schuss haben, wenn in der Bewegungssphase der Aliens eines dieser Ungetüme vor ihre Flinte läuft. Sonst können sie sich nämlich gar nicht wehren, wenn ein Schlangenmensch mit einer schweren Plasamwaffe plötzlich hinter einer Ecke auftaucht.

Meistens rückt man also vorsichtig vor, Waffen verschiedenster Art von kleinen Pistolen bis hin zu Raketenwerfern im Anschlag. Sobald ein Alien auftaucht, wird geballert, bis die Rohre rauchen. Eine Mission ist erst zu Ende, wenn man alle Aliens getötet oder gefangengenommen hat.

Mit der Beute an außerirdischer Ausrüstung, die man nach dem Kampf einsammelt, gehts zurück in die Basis. Wisschenschaftler beginnen mit ihren Analysen, die eigenen Werkstätten produzieren neu erforschte Waffen und Raumschiffe. Nach und nach werden weitere Basen auf der Erde aufgemacht. Die X-COM Kommandos laufen und fliegen sogar mittlerweile mit Waffen und Vollkörperpanzerung, die dank Alientechnologie entwickelt werden konnten.

Auf der anderen Seite werden aber auch die Besatzungen der Raumschiffe größer und kampfkräfiger. Unzählige verschiedene Alienrassen suchen unseren Planeten heim, wobei einige sogar Gedankenkontrolle beherrschen. Schließlich, nach unzähligen Gefechten, ist die X-COM soweit, dass sie das Übel an der Wurzel bekämpfen kann. Eine letzte Mission wird ausgerüstet, und die Besten der Besten begeben sich zum Transporter, um… Aber das sollte jeder selber rausfinden, der das noch nicht kennt^^.

Das Intro sagt sowieso mehr als tausend Worte, was schreib ich hier eigentlich ;-):

Zwecks Download, momentan scheint das Spiel wieder verkauft zu werden, über Steam. Dazwischen konnte es schon ganz legal von diversen Webseiten runtergeladen werden.

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1 Kommentar so far
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Ich mag ja spiele sowieso die sich in einer Zeit abspielen, die als Zukunft bezeichnet wird und dann schon längst vorbei ist – klasse, jaja 1997 konnte man wirklich glauben, dass ein so mancher auf diesem Planeten wirklich ein außerirdischer ist…. ich denke da gerade an Michael Jackson, aber es gibt viele Beispiele!
Dasselbe feeling hast auch bei manchen Filmen der „Zukunft“ wie etwa 1984 oder 2001 Space Odyssey…. *g*

Kommentar von tigerauge




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