Fraggen, Raiden und Ich


Halle des Dämonenfürsten clear :D

Sonntag abend loggte ich mich in Runes of Magic ein und konnte meinen Äuglein kaum trauen, als ich das Gildenfenster öffnete: Fast alle meine Allykollegen von den Guardian Forces trieben sich in der Halle des Dämonenfürsten herum, der momentan noch schwierigsten Raid-Instanz im Spiel. Klar, dass ich da mitwollte, und tatsächlich war auch genau noch 1 Platz frei^^.

Ich machte mich also auf den Weg zum Grünen Turm, wo mich Schobester freundlicherweise abholte und mir ein Portal zum Eingang öffnete. Schnell noch einen Port-Punkt eingetragen, und ich betrat zum ersten Mal die HdDF – wo meine Jungs (mit der einzigen weiblichen Unterstützung in Form unserer wackeren Druidin Feyiama) schon die ersten 2 Bosse gelegt hatten, gildenintern zum 1. Mal und beide Male First Try Down. Sauber :D.

Bei fabelhafter Stimmung machten wir uns auf zu Obermotz Nummer 3, dem eher lahmen Aosniya, der vor allem dadurch heraussticht, dass er keine große Herausforderung ist – laut den erfahreneren Spielern bei uns der leichteste Boss in der HdDF. Wenig später lag er am Boden, und wir schunkelten weiter zu Boss Nummer 4, Androlier (kommt mir der Name irgendwoher bekannt vor? ;-)).

Androlier erfordert im Gegensatz zu Aosniya viel mehr Taktik. Der Tank muss ihn auf Maximalabstand (und weggedreht) von der Gruppe tanken, Nahkämpfer sterben gerne Mal durch brutale Instant-Angriffe, und auch Heiler wie ich sind gefährdet, selbst wenn wir uns immer vornehm ganz hinten halten und nur mit Schnellheilung und Heilung pflastern, weil Androlier zwischendurch immer mal einen lästigen Aggro-Reset hat. Der Tank verliert dann das Ziel genau wie alle Schadensklassen, während wir Heiler natürlich auf unserer Dose blieben und vielleicht gerade eine große Heilung zaubern und sie nicht mehr abbrechen können. Das mag Androlier gar nicht und kommt dann gerne im Pulk der Angsthasen ganz hinten vorbei, um den lästigen Priester mit einem schwungvollen Angrif aus den Socken zu heben – was mir passierte. Ich war leider zu perplex, um noch schnell Segen der Demut oder wenigstens Gesegnete Aura zu zünden, und verabschiedete mich so schon sehr früh aus dem Gemetzel. Und wenig später waren auch noch 2 weitere Heiler down.

In dieser Stunde großer Not zeigte Alecie, aus welchem fabelhaften Holz er geschnitzt ist, und hielt unseren Tank Dontos und den Rest von Raidgruppe 1 fast im Alleingang am Leben – unterstützt nur von unserem Magier-Priester Kalaratri in Gruppe 2, der geistesgegenwärtig schnell auf Heilung umstellte. Bange Minuten folgten, doch was zuerst noch wie ein sicherer Wipe ausgesehen hatte, verwandelte sich langsam in einen der heroischsten und spannendsten Boss-Fights, die ich je erlebt habe, und nach einigen Minuten zähen Ringens lag der 4. Boss der HdDF tatsächlich im Staub. Jubel im TS, Schulterklopfen, großes Hurra, ihr könnt es euch wohl vorstellen ;-).

Nachdem sich alle wieder beruhigt hatten, stapften wir weiter zum Endboss, Sirloth. An dieser Stelle sei einmal gesagt, dass die Halle des Dämonenfüsten wirklich ein Erlebnis für die Augen ist, nicht so kühl-mechanistisch designt wie HdÜ und ZF, sondern eher organisch-wabernd, teils wie in einem Alien-Film. Schönes Futter für die Augen, und die Boss-Räume sind ganz besonders prächtig. Hier lohnt auch ein Blick nach oben an die Decke *zwinker*.

Bevor man Sirloth erreichen kann, muss man erst eine Barriere überwinden, die nur Helden passieren können, die schon Gesteros bezwungen haben. Ich habe das noch nicht, genau wie einige andere, die im Raid dabei waren. Das ist aber nicht so schlimm, denn tote Charaktere können durch die Barriere hindurchgerezzt werden ;-). Ich cheatete also ein bisschen^^.

Sirloth, der knackige Endgegner dieser Instanz, ist vor allem durch seine ständigen AE-Furchtzauber auf den ganzen Raid lästig. Wer weit davonläuft, kann in den folgenden Sekunden nicht am Kampfgeschehen teilnehmen, außerdem vergrößert sich der folgende AE-Schaden auf alle, je weiter die Leute auseinanderstehen. Abhilfe schafft hier das beliebte Makro Handstand, dass jeder auf eine Schnelltaste legen muss. Wann immer Sirloth nun Fear zaubert, schwingen alle die Füße in die Höhe und hören auf zu laufen. Sieht witzig aus, klappt aber bestens, und schon nach kurzer Eingewöhnung beherrschten das alle bei uns gut.

Gewisse Schwierigkeiten bereiteten uns noch höchst aggro-verdächtige Schwerter, die irgendwo am Kampflatz rumlagen und teilweise nur schwer zu finden waren, aber schlussendlich hauchte Sirloth doch sein Leben aus. Die Guardian Forces hatten die HdDF gildenintern im 1. Anlauf bezwungen, und dann auch noch alle Bosse im 1. Versuch :D. Nun kann der neue Content kommen!

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7 Kommentare so far
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grats!

Freut mich echt, das zu hören. Bin ja auch oft mit einigen leuten von den Guardian Forces unterwegs. Hoffe, dass ich irgendwann mal, wenn ich groß bin auch dort reindarf und dann die ganz großen umhaue 😉

mfg kefalos

Kommentar von Kefalos

sieht ja geile aus – klasse, der sirloth ist tot, lange lebe Sel! 😀

Kommentar von Brooke

Heh lol :D.

Kommentar von Sel

GZ Sel!

Kommentar von Yitu

Heh danke Yitu :D.

Kommentar von Sel

Na bitte – große Taten werden von großen Menschen begangen! 😀

Kommentar von Tigerauge

Wir haben da schon einige gute Leute in der Gilde, da kann ich gut mitschwimmen ;-).

Kommentar von Sel




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