Fraggen, Raiden und Ich


Heroes Kingdoms: Raiden unter der Wahrnehmungsgrenze

Es tut sich was auf meinem Server. Der Krieg der Tränen steht nämlich laut einer Ingame-Mitteilung, die ich in den vergangenen Tagen erhalten habe, unmittelbar bevor. Wenn diese schicksalshafte Zeit vorbei ist, wird die Drachengöttin Ashan auferstehen, und die Runde endet in Frieden, Freude und Eierkuchen. Oder so ähnlich ^^.

Bis es aber soweit ist, wird sicher noch viel passieren. Tränen wollen errungen werden, und dazu stehen verschiedene Wege offen. Meinereiner wird versuchen, über möglichst großen Ehrengewinn an die begehrten Artefakte zu kommen, denn mir macht es weniger Spaß, gewaltige Reichtümer oder riesige Armeen anzusammeln. Viel lieber schicke ich meine Einheiten los, um Monsterhöhlen leerzuräumen oder andere Spieler zu überfallen.

Wobei ich, wenn ich mich gegen meine menschlichen Gegner wende, derzeit ich eher auf die kleinen Fische losgehe. Noch bin ich nur Schützling der Schlümpfe des Lichts, ein Platz in ihren Reihen wurde noch nicht frei. Da heißt es, nicht allzu viel Aufmerksamkeit zu erregen und keine Konflikte vom Zaun zu brechen, die ich nicht gewinnen kann ;-).



Heroes Kingdoms: Schutz im Schlumpf-Dorf

Mein Versuch, in der Allianz meiner Blogleserin Kirke eine dauerhafte Heimat zu finden, scheiterte leider an der zu großen Entfernung, die zwischen unseren Besitzungen liegt. Gilden- und weitestgehend wehrlos wurde ich so zum logischen Ziel für die Expansionspläne der besser ausgebauten Spieler in meiner Nähe. Innerhalb kürzester Zeit war meine Hauptstadt von einem Belagerungsring umgeben, während meine Armee zum selben Zeitpunkt in meiner 2. Stadt stationiert war, um die Umgegend zu befrieden.

Ein Blick auf die Truppen des Angreifers zeigte, dass ein offener Kampf für mich zum Fiasko werden würde. Mir blieb also nichts anderes übrig, als die Feder zu schwingen und es auf der diplomatischen Schiene zu probieren. Ein paar Nachrichten später hatte ich mich zur Zahlung größerer Summen und zu substanziellen Ressourcen-Lieferungen verpflichtet, die Belagerer zogen ab und ich setzte eine Bewerbung an die Allianz des nämlichen Spielers ab – ganz nach dem Motto, „Wenn du sie nicht besiegen kannst, dann tritt ihnen bei“ :D.

Mein Ansuchen stieß auf freundliche gesinnte Ohren, nur leider war kein Platz mehr frei. Immerhin schaffte ich es auf die Warteliste, werde so bald es geht beitreten können und habe dazwischen hoffentlich meine Ruhe, denn die „Schlümpfe des Lichts“ sind in meiner Gegend eine Macht und beschützen mich nun ^^.

Währenddessen steht die Gründung (oder Eroberung) meiner 3. Stadt an, meine Armee wächst Stück für Stück und auch meine Minen werden immer ertragreicher. Läuft eigentlich alles recht prima und macht auch durchaus noch Laune ;-).



Heroes Kingdoms: Es bewegt sich was

Langsam kommt ein wenig Leben in die Bude :D. Meine Helden haben die Stufen 3, 4 und 6 erreicht, indem sie fleißig gekämpft sowie Gebietsgebäude in der Nähe meiner Siedlung aufgewertet haben. In der Magiergilde haben sie Zaubersprüche offensiver und defensiver Natur erlernt, und sogar das eine oder andere gefundene Artefakt ziert bereits ihre gestählten Körper ^^.

Immer neue Questen versprechen derweil Belohnungen, wenn man gewisse Ziele erreicht. Meine derzeitige Herausforderung im Kampfzweig besteht zB. darin, ein Gefecht mit einer wertetechnisch deutlich unterlegenen Armee zu gewinnen. Auf diese Weise steigt zwar die Erfahrung, die der kommandierende Held absahnen kann, aber auch die Verluste können in ungeahnte Höhen schießen. Etwas Hirnschmalz ist also bei der Zusammenstellung der Streitmacht gefragt, und auch die einzelnen Truppenteile wollen überlegt angeordnet werden. Selbst einen Taschenrechner musste ich schon zur Hand nehmen, und bin trotzdem noch unsicher, ob mein neuester Angriff gelingen und gleichzeitig die Questbedingungen erfüllen wird:

Ganz so simpel, wir es mir im 1. Moment erschien, ist das Kampfsystem nämlich doch nicht. Ich habe schon viel Lehrgeld bezahlen müssen ^^.

Der Ausbau meiner Hauptstadt, der prächtigen Metropole Chickenidam schreitet währenddessen gemächlich voran. Die Bauaufträge dauern gerne mal einen Tag und länger, viel bewegt sich da nicht. Heute Abend wird wenigstens meine Golemschmiede fertig, in der ich kampfstarke T3-Einheiten ausbilden kann. Mit deren Hilfe sollte es mir dann endlich gelingen, auch noch die letzten Monster in meinem Herrschaftsgebiet zu besiegen :D.



Heroes Kingdoms: Start in eine neue Browserspielwelt
November 20, 2010, 12:22 pm
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Might & Magic Heroes Kingdoms darf endlich auch von Deutschen und Österreichern gedaddelt werden. Mit einiger Verspätung (warum kam bei mir nie eine Infomail an, obwohl ich mich registriert hatte?) habe mir nun auch einen Account auf dem Server „Der gefallene Engel“ erstellt und meine ersten Schritte gewagt.

Am Beginn des Spiels hat der Spieler die Kontrolle über eine Stadt, deren Umland von Monsterhorden beherrscht wird. Leider bedeutet das auch, dass die nützlichen Bergwerke, die wichtige Ressourcen produzieren, erst einmal erobert werden müssen. Zu diesem Zweck schickt man seinen Helden los, der in klassischer HOMM-Manier von Einheiten-Stacks begleitet wird.

Das Kampfsystem ist recht simpel aufgebaut und funktioniert nach dem Stein-Schere-Papier Prinzip. Nachdem die Truppentypen vielversprechend angeordnet wurden, setzt sich also der kleine Heerzug in Bewegung. Dann heißt es erstmal warten, denn selbst ein Ausflug in die benachbarten Kartenfelder dauert schon ein paar Stunden.

Während man also wartet, kann man erste Bauaufträge in Gang setzen, um die Hauptstadt aufzuwerten. Anfangs errichtet man eine Taverne, wo weiteres Heldenvolk angeworben werden kann, sowie eine Kaserne und einen Marktplatz, auf dem Rohstoffe getauscht werden können. Die Bauzeiten betragen dabei wieder Stunden, wodurch man sich nach weiteren Aufgaben umzusehen beginnt.

Der nächste Schritt ist, den mittlerweile auf 2-3 Gestalten angewachsenen Helden-Pool aufzuwerten, indem die einzelnen Recken in bestimmte Berufslaufbahnen gedrängt werden. Danach werden sie wieder ausgeschickt, um das Umland zu befrieden oder die mittlerweile eroberten Bergwerke auszubauen. Naja, und dann heißt es wieder warten. Wahrlich, Heroes Kingdoms ist in der Anfangsphase kein Zeitfresser :D.

Mit anderen Spielern muss man sich zu diesem Zeitpunkt noch nicht auseinander setzen, denn der Anfänger-Schutz beträgt satte 15 Tage. Irgendwie komme ich mir deshalb gerade vor wie in einer Kapsel, Singleplayer im MMO-Game. Gucken wir mal, wie es weitergeht ^^.



Travian: Das Dorf wächst
Juli 14, 2008, 3:34 pm
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Am Wochenende habe ich brav die beiden Accounts meiner Mitstreiter gesittet. Die Jungs waren fischen in Tschechien, allerdings haben sie nichts gefangen. Oder einen kleinen Fisch. Also fast nichts. Wie auch immer, langsam bewegt sich dafür was im Spiel.

Ich hab jetzt alle Aufträge abgeschlossen. Schade eigentlich, denn die ganzen Zusatzressourcen waren schon unheimlich praktisch. Von der Idee her bin ich jedenfalls noch immer von der Einführung des Questgebers begeistert. Gerade in der lästigen Anfangsphase, wo sich noch kaum was bewegt, wird das Spiel so viel flotter. Ich werde den dicken Kerl im Browserfenster vermissen, denn nachdem ich meine letzte Anfänger-Mission abgeschlossen hatte, hat er sich auf Nimmer-Wiedersehen verabschiedet.

Neben zusätzlichen Ressourcen kriegt man noch einmal ein bisschen „Gold“, mit dem man dann noch weitere Goodies kaufen kann. Ich verlänger mit diesem „Gold“ meinen Plus-Account noch weiter und kann so 2 Wochen mit einem Premium-Account spielen, ohne mit meiner Paysafecard auch nur einen Euro einzahlen zu müssen. Finde ich eigentlich ziemlich fein ;-).

Währenddessen sind meine Keulenschwinger unterwegs und treiben bei meinen Nachbarn Tribut ein. Bei mir war auch schon jemand zu Besuch im Dorf, aber ich konnte meine Truppen in Sicherheit bringen. Twitonger, der Römer spielt, hat sich danach hier im Blog umgeschaut und mich dann angeschrieben (*wink* ;-)). Im Lauf unseres Gesprächs hat er mir einen NAP angeboten, was für mich super ist, weil er der größte Spieler in meiner unmittelbaren Umgebung ist. Damit kann ich mich weiterhin voll auf meine Raubzüge und auf meine kleinen, wehrlosen Opfer konzentrieren :-).

Bis jetzt also alles ziemlich im grünen Bereich, und es macht wieder richtig Spaß!