Fraggen, Raiden und Ich


Heroes Kingdoms: Raiden unter der Wahrnehmungsgrenze

Es tut sich was auf meinem Server. Der Krieg der Tränen steht nämlich laut einer Ingame-Mitteilung, die ich in den vergangenen Tagen erhalten habe, unmittelbar bevor. Wenn diese schicksalshafte Zeit vorbei ist, wird die Drachengöttin Ashan auferstehen, und die Runde endet in Frieden, Freude und Eierkuchen. Oder so ähnlich ^^.

Bis es aber soweit ist, wird sicher noch viel passieren. Tränen wollen errungen werden, und dazu stehen verschiedene Wege offen. Meinereiner wird versuchen, über möglichst großen Ehrengewinn an die begehrten Artefakte zu kommen, denn mir macht es weniger Spaß, gewaltige Reichtümer oder riesige Armeen anzusammeln. Viel lieber schicke ich meine Einheiten los, um Monsterhöhlen leerzuräumen oder andere Spieler zu überfallen.

Wobei ich, wenn ich mich gegen meine menschlichen Gegner wende, derzeit ich eher auf die kleinen Fische losgehe. Noch bin ich nur Schützling der Schlümpfe des Lichts, ein Platz in ihren Reihen wurde noch nicht frei. Da heißt es, nicht allzu viel Aufmerksamkeit zu erregen und keine Konflikte vom Zaun zu brechen, die ich nicht gewinnen kann ;-).

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Ikariam: Wie man seine Städte besser nicht verteidigen sollte
Juli 7, 2010, 2:20 pm
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Mein erstes Kriegsziel – in der Nachbarschaft Piraterie betreiben und so ganz nebenbei ein paar F-UIN Truppen aus dem Spiel nehmen – habe ich erreicht ;-). Der liebe BaronEzi hat mir nicht nur mit dringend benötigten Ressourcen ausgeholfen, sondern nebenbei auch prima ein paar billige Offensivpunkte zur Verfügung gestellt. So sollte man nicht verteidigen:

Alle Häfen waren mit solchen Flotillen gefüllt. Vielleicht hat BaronEzi sie ja aus Gründen der Symmetrie so gebaut? Ich weiß es nicht. Bei Seeschlachten macht es jedenfalls nicht viel Sinn, wenn man von jedem Typ genau gleich viele Schiffe baut. Außerdem, seine Truppen auf viele Punkte zu verteilen und so individuell völlig zu schwächen, ist sowieso ein Graus. Nicht, dass ich mich darüber aufregen würde, dass er es mir so leicht gemacht hat, aber ein wenig tragisch ist es schon ;-).

Hinter den Stadtmauern warteten übrigens wieder überall kleine Kontingente, jeweils mit 10 Mörsern (bringen fein Offensiv-Punkte, weil sie so teuer sind) und zur Verteidigung derselben satten 10 Gyrokoptern. Das Symmetrie-Konzept zog BaronEzi auch hier überall konsequent durch, und konsequenterweise hat er jetzt nirgends mehr etwas drinstehen, während ich nur minimale Verluste einfuhr ^^.

Fast überflüssig zu erwähnen, dass er nirgends Verstecke errichtet hat und ich all meine Spionagemissionen mit 95% Erfolgs-wahrschlichkeit durchbringen konnte. BaronEzi, so geht das wirklich nicht :-/.

Nun müssen dickere Fische her. In der Nähe gibt es aber nichts Lohnendes. Also werde ich mal ausloten, was meine alten Feunde Horace und Maximos vorhaben. Gemeinsam können wir vielleicht den einen oder anderen F-UIN General aus den Top 100 werfen :D.

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Runes of Magic: Deviant
Juni 4, 2010, 11:43 am
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Die Raidgilde Delirium auf dem Server Laoch hat eine nette Community-Aktion gestartet. Die tapferen Streiter dieser Gemeinschaft haben einen der seltenen Priester/Krieger auf den Höchstlevel gebracht. Dieser Charakter wird Ende Juli in einem Gewinnspiel verlost werden, und sein Spieler erwirbt gleichzeitig eine 4-wöchige Probemitgliedschaft in der Gilde ^^.

So gut ich die Aktion finde, vom begleitenden Tagebuch hätte ich mir doch ein wenig mehr erhofft ;-). Es ist zwar schön zu lesen, dass Deviant innerhalb von nur 2 Tagen Level 58 in der Hauptklasse erreicht hat – hauptsächlich über Sphären der Erfahrung und unzählige Tagesquests (dank Reset). Mich würde aber auch interessieren, was die Deliriumaner von dem Char jetzt eigentlich halten, ob er sich gut oder schlecht schlägt, und was er so für Abenteuer besteht. Wobei, letzteres vielleicht weniger, denn in dieser Hinsicht gab es wohl noch nicht viel zu erleben ^^.

Aber gut, das könnte sich noch ändern, bis Ende Juli ist ja noch ein bisschen Zeit, und Delirium wird den Melee-Stoffie sicher noch zu ein paar Runs in die ZF und die Hddf schleppen. Ausrüstung braucht er schließlich auch noch eine vernünftige, insofern ihm die seine Kollegen nicht auch noch komplett zusammenkaufen wollen ;-).



Halle des Dämonenfürsten clear :D

Sonntag abend loggte ich mich in Runes of Magic ein und konnte meinen Äuglein kaum trauen, als ich das Gildenfenster öffnete: Fast alle meine Allykollegen von den Guardian Forces trieben sich in der Halle des Dämonenfürsten herum, der momentan noch schwierigsten Raid-Instanz im Spiel. Klar, dass ich da mitwollte, und tatsächlich war auch genau noch 1 Platz frei^^.

Ich machte mich also auf den Weg zum Grünen Turm, wo mich Schobester freundlicherweise abholte und mir ein Portal zum Eingang öffnete. Schnell noch einen Port-Punkt eingetragen, und ich betrat zum ersten Mal die HdDF – wo meine Jungs (mit der einzigen weiblichen Unterstützung in Form unserer wackeren Druidin Feyiama) schon die ersten 2 Bosse gelegt hatten, gildenintern zum 1. Mal und beide Male First Try Down. Sauber :D.

Bei fabelhafter Stimmung machten wir uns auf zu Obermotz Nummer 3, dem eher lahmen Aosniya, der vor allem dadurch heraussticht, dass er keine große Herausforderung ist – laut den erfahreneren Spielern bei uns der leichteste Boss in der HdDF. Wenig später lag er am Boden, und wir schunkelten weiter zu Boss Nummer 4, Androlier (kommt mir der Name irgendwoher bekannt vor? ;-)).

Androlier erfordert im Gegensatz zu Aosniya viel mehr Taktik. Der Tank muss ihn auf Maximalabstand (und weggedreht) von der Gruppe tanken, Nahkämpfer sterben gerne Mal durch brutale Instant-Angriffe, und auch Heiler wie ich sind gefährdet, selbst wenn wir uns immer vornehm ganz hinten halten und nur mit Schnellheilung und Heilung pflastern, weil Androlier zwischendurch immer mal einen lästigen Aggro-Reset hat. Der Tank verliert dann das Ziel genau wie alle Schadensklassen, während wir Heiler natürlich auf unserer Dose blieben und vielleicht gerade eine große Heilung zaubern und sie nicht mehr abbrechen können. Das mag Androlier gar nicht und kommt dann gerne im Pulk der Angsthasen ganz hinten vorbei, um den lästigen Priester mit einem schwungvollen Angrif aus den Socken zu heben – was mir passierte. Ich war leider zu perplex, um noch schnell Segen der Demut oder wenigstens Gesegnete Aura zu zünden, und verabschiedete mich so schon sehr früh aus dem Gemetzel. Und wenig später waren auch noch 2 weitere Heiler down.

In dieser Stunde großer Not zeigte Alecie, aus welchem fabelhaften Holz er geschnitzt ist, und hielt unseren Tank Dontos und den Rest von Raidgruppe 1 fast im Alleingang am Leben – unterstützt nur von unserem Magier-Priester Kalaratri in Gruppe 2, der geistesgegenwärtig schnell auf Heilung umstellte. Bange Minuten folgten, doch was zuerst noch wie ein sicherer Wipe ausgesehen hatte, verwandelte sich langsam in einen der heroischsten und spannendsten Boss-Fights, die ich je erlebt habe, und nach einigen Minuten zähen Ringens lag der 4. Boss der HdDF tatsächlich im Staub. Jubel im TS, Schulterklopfen, großes Hurra, ihr könnt es euch wohl vorstellen ;-).

Nachdem sich alle wieder beruhigt hatten, stapften wir weiter zum Endboss, Sirloth. An dieser Stelle sei einmal gesagt, dass die Halle des Dämonenfüsten wirklich ein Erlebnis für die Augen ist, nicht so kühl-mechanistisch designt wie HdÜ und ZF, sondern eher organisch-wabernd, teils wie in einem Alien-Film. Schönes Futter für die Augen, und die Boss-Räume sind ganz besonders prächtig. Hier lohnt auch ein Blick nach oben an die Decke *zwinker*.

Bevor man Sirloth erreichen kann, muss man erst eine Barriere überwinden, die nur Helden passieren können, die schon Gesteros bezwungen haben. Ich habe das noch nicht, genau wie einige andere, die im Raid dabei waren. Das ist aber nicht so schlimm, denn tote Charaktere können durch die Barriere hindurchgerezzt werden ;-). Ich cheatete also ein bisschen^^.

Sirloth, der knackige Endgegner dieser Instanz, ist vor allem durch seine ständigen AE-Furchtzauber auf den ganzen Raid lästig. Wer weit davonläuft, kann in den folgenden Sekunden nicht am Kampfgeschehen teilnehmen, außerdem vergrößert sich der folgende AE-Schaden auf alle, je weiter die Leute auseinanderstehen. Abhilfe schafft hier das beliebte Makro Handstand, dass jeder auf eine Schnelltaste legen muss. Wann immer Sirloth nun Fear zaubert, schwingen alle die Füße in die Höhe und hören auf zu laufen. Sieht witzig aus, klappt aber bestens, und schon nach kurzer Eingewöhnung beherrschten das alle bei uns gut.

Gewisse Schwierigkeiten bereiteten uns noch höchst aggro-verdächtige Schwerter, die irgendwo am Kampflatz rumlagen und teilweise nur schwer zu finden waren, aber schlussendlich hauchte Sirloth doch sein Leben aus. Die Guardian Forces hatten die HdDF gildenintern im 1. Anlauf bezwungen, und dann auch noch alle Bosse im 1. Versuch :D. Nun kann der neue Content kommen!



Imperion: Schutzschilder sind böse :-/
März 22, 2010, 12:13 pm
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Endlich konnte ich meine wichtigsten Forschungsprojekte abschließen und sowohl Schwere Kreuzer als auch Bomber freischalten ^^.  Meine kleine Armada wird nun um diese neuen Schiffstypen ergänzt, wobei ich gleichzeitig auch laufend meine Kraftwerke verbessern und ordentlich Deuterium heranschaffen muss, damit meine Pötte überhaupt fliegen können.

Selbst bei voll gefüllten Tanks ist die Reichweite allerdings noch ziemlich beschränkt, wenn ich tatsächlich alles auf einmal in Bewegung setzen will, denn die Raumschiffe sind ziemlich durstig :-/. Um meine Bomber mal auszutesten, bleibt mir deswegen nichts anderes übrig, als mich in meiner direkten Nachbarschaft nach geeigneten Zielen umzusehen.

Ein solches potentielles Ziel ist ein wenig aktiver Titanen-Spieler, den ich bequem erreichen kann. Blöderweise ist sein Hauptplanet aber mit einem Schildgenerator ausgerüstet, was bedeutet, dass ich ersteinmal mehr als 3 Millionen Punkte von seinem Schutzschild herunterschießen muss, bevor ich mich überhaupt mit seinen Verteidigungsanlagen auseinandersetzen darf. Sehr unfair das ^^.

Trotzdem habe ich beschlossen, diese kleine harte Nuss zu knacken, Verluste hin oder her ;-). Solange das Trümmerfeld mir gehört, bin ich schon zufrieden ^^.



Ikariam: Unausgegorene Kämpfe in der 0.3.2

Ein Lob an die Gameforge, ich reihe mich mal ein in den Chor der Speichelecker im Forum und ziehe den Hut: Die Entscheidung, sich bei der Community dafür zu entschuldigen, dass die Version 0.3.2 unausgegoren war, als sie eingespielt wurde, finde ich gut. Das ist allemal besser als die Probleme nicht anzuerkennen und einfach irgendwie weiterzugrundeln, vielleicht sogar mit heimlichen Stealth-Patches ^^.

Leider ist das Kampfsystem in der 0.3.2 nicht ausgereift, und das macht für viele Spieler eben doch den Kern ihres Spielspaßes aus. Den Ansatz mit den verschiedenen Schlachtreihen und Einheitenpositionen finde ich aber nach wie vor interessanter als das alte System. Wenn alles mal rund läuft, wird das sicher noch eine feine Sache und bis dahin komme ich auch noch über die Runden.

Außerdem sind nun ja bereits die ersten Sofortmaßnahmen am Laufen: Die Schussreihenfolge in der Schlacht wird zugunsten der Mörser geändert, wodurch Bombardiere ein wenig von ihrem Schrecken als unüberwindliche Beschützer von Stadtmauern verlieren. Ein teurer Spaß werden Angriffe aber weiterhin bleiben, wenn der Verteidiger Bombardiere hat, weil die Mörser ja trotzdem Runde für Runde nach ihren Angriffen zerstört werden.

Zur Verdeutlichung, was gerade schief läuft, hier ein paar Screenshots (Draufklicken für größere Bilder):

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In dieser Schlacht hatte mein Gegner 100 Bombardiere, die aber nie das Schlachtfeld betreten haben, weil seine Gyrocopter den Slot belegten. Das habe ich natürlich schamlos ausgenützt und meine Artillerie ins Spiel gebracht, die seine Mauern ohne nennenswerte Gegenwehr zerstören konnte.

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Die zweite Schlacht war ein Vergeltungsangriff auf mich. Mein Gegner hatte wieder Gyrocopter mit, während ich meine samt Artillerie vorher aus der Stadt geschafft hatte. Ergebnis nach 3 Runden: Der zahlenmäßig 5-fach überlegene Angreifer flieht vom Schlachtfeld, weil er die Mauern nicht beschädigen kann, und verliert bei der ganzen Aktion 54 Mörser (je 1250 Schwefel), ohne irgendwelchen Schaden anzurichten ^^.



Imperion: Ressourcenengpass erfolgreich beseitigt

Mein Plan, in Imperion unbewohnte Planeten mit Transportern zu raiden, ist voll aufgegangen. Außer mir scheint das nämlich in meiner Gegend niemand zu machen und so streife ich jeden Tag einen Haufen Ressourcen ein ;-). Mittlerweile habe ich deshalb,  wenn ich online bin, immer schon 3 Flotten im Dauer-Farm-Einsatz und hole mir damit alles, was ich in meine gierigen Finger kriege ^^.

Imperion_KleinerTransporter

Gerade wird mein Forschungsgebäude ausgebaut, aber danach ist wieder der Flottenstützpunkt dran, und dann werden noch mehr Ernte-Operationen parallel laufen können. Meine Recycler fristen dagegen in letzter Zeit ein Schattendasein, denn im Vergleich zu den Transportern sind sie wenig effektiv. Wenn sie mal einen Kometen anfliegen, werden sie meistens binnen kurzer Zeit von anderen Schiffen verdrängt oder kommen gleich gar nicht dazu, überhaupt etwas abzubauen :-/. Im Rückblick betrachtet wäre ich wahrscheinlich besser dran gewesen, wenn ich sie nie gebaut hätte.

Was ich dafür möglichst bald haben will, sind Schlachtschiffe. Die erforsche ich gerade fleißig und werde sie in einigen Tagen erstmals in Dienst stellen können. Feinde lauern ja in so einem großen Universum an jeder Ecke und wenn man noch keine hat, lassen sich schnell welche finden ^^. Da ist es sicher nicht schlecht, wenn man bei einer Auseinandersetzung die überzeugendere Feuerkraft zum Verhandlungstisch mitbringt!