Fraggen, Raiden und Ich


Heroes Kingdoms: Raiden unter der Wahrnehmungsgrenze

Es tut sich was auf meinem Server. Der Krieg der Tränen steht nämlich laut einer Ingame-Mitteilung, die ich in den vergangenen Tagen erhalten habe, unmittelbar bevor. Wenn diese schicksalshafte Zeit vorbei ist, wird die Drachengöttin Ashan auferstehen, und die Runde endet in Frieden, Freude und Eierkuchen. Oder so ähnlich ^^.

Bis es aber soweit ist, wird sicher noch viel passieren. Tränen wollen errungen werden, und dazu stehen verschiedene Wege offen. Meinereiner wird versuchen, über möglichst großen Ehrengewinn an die begehrten Artefakte zu kommen, denn mir macht es weniger Spaß, gewaltige Reichtümer oder riesige Armeen anzusammeln. Viel lieber schicke ich meine Einheiten los, um Monsterhöhlen leerzuräumen oder andere Spieler zu überfallen.

Wobei ich, wenn ich mich gegen meine menschlichen Gegner wende, derzeit ich eher auf die kleinen Fische losgehe. Noch bin ich nur Schützling der Schlümpfe des Lichts, ein Platz in ihren Reihen wurde noch nicht frei. Da heißt es, nicht allzu viel Aufmerksamkeit zu erregen und keine Konflikte vom Zaun zu brechen, die ich nicht gewinnen kann ;-).

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Runes of Magic: Guzala Grollfang wehrt sich erfolgreich
Dezember 17, 2010, 12:30 pm
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Diese Woche stand ein neuer Versuch bei Guzala Grollfang, dem 1. Boss im Grabmal von Kawak, auf dem Plan. Zwischenzeitlich hatten alle Teilnehmer Level 61 erreicht und unser Tank sein Tempel-Set vervollständigt. Der Fight sollte da doch eigentlich klappen, oder?

Tat er aber nicht :-/. Soweit wir das mitbekommen haben, legen die meisten Gruppen, die im Grabmal erfolgreich sind, Guzala mit dem typischen Kundschafter-Burst um, der ja auch im Tempel Garant für Siege in den höchsten Modi ist. Wir hatten ebenfalls einen Kundi eingepackt, dazu einen Schurken-Kundi, der auch gut reinballert, und eine weitere Schurkin. Allerdings sind unsere Leute nicht ganz so extrem ausgerüstet, und wir verwenden auch weniger Burst-Buffs, um Kämpfe möglichst kurz zu halten.

Damit blieb uns wieder mal nichts anderes übrig, als nach der eigentlichen Taktik zu suchen, mit der dieser Fight machbar ist, wenn er länger als ~30 Sekunden dauert. Meine Mitstreiter, diese Masochisten, lieben das ja sogar, die stehen auf solche Herausforderungen :-/.

Also Kampfbeginn: Hier passiert noch nichts Aufregendes, der Tank steckt je nach Equip gar nicht mal so dolle ein, war von unseren 2 Priestern locker am Leben zu halten. Hüten sollten sich die weniger robusten Mitstreiter jedoch vor dem Flächenschaden, den Guzala ab und an austeilt, da hilft nur Distanz aufbauen. Nahkämpfer sind also wieder einmal benachteiligt.

Wenig später beginnen Adds aufzutauchen, die auf zufällige Gruppenmitglieder Aggro haben. Diese gilt es in Fallen, die am Boden auftauchen, hineinzuziehen. Einmal gefangen, können sie leicht niedergemacht werden, was den Boss ca. 2% seiner HP kostet. Die Viecher verteilen im Nahkampf Debuffs, die die Widerstandsfähigkeit deutlich herabsetzen und nicht weggereinigt oder sonstwie aufgehoben werden können – vor allem der Tank sollte sie so wenig wie möglich abbekommen.

Wirklich super klappte das Herumziehen nicht, da Spieler immer wieder Fallen selber auslösten, anstatt einen Mob hineinzuziehen, und weil die Aggro ziemlich ping-pong spielen kann, wenn auf die Adds eingedroschen wird. Trotzdem wäre Guzala mehrmals down gegangen, wenn das die einzige Gemeinheit wäre, die es in dieser Begegnung zu überwinden gilt.

Leider gibt es aber noch einen zusätzlichen Effekt, nämlich den wunderbaren Moment, wo Guzala nach kurzer Ankündigung in gelber Schrift zu einem zufälligen Gruppenmitglied portet und dort angekommen massivsten AE-Schaden (~67k) austeilt. Das Ziel ist keinesfalls immer der 2. in der Aggro-Reihenfolge und kann auch der Tank selbst sein.

Da der Kampf ziemlich dynamisch ist, gerade die DDs ständig zwischen den Fallen herumlaufen, ist es verdammt schwierig, diesem Angriff auszuweichen. Es kann z. B. leicht passieren, dass das eigentliche Ziel schon ein Stück weiter weggelaufen und somit entkommen ist, während mehrere andere Gruppenmitglieder sich genau dorthin bewegt haben, wo Guzala triumphierend landet. Weil bei uns nicht alle 70k Leben und mehr haben, können wir nicht einfach cool stehen bleiben und das aushalten. Ständig nippelten Schurken und Kundis ab, nur die hochgebufften Priester und der Herr Ritter überlebten das Schauspiel einigermaßen zuverlässig.

Für unseren nächsten Versuch haben wir uns daher eine neue Taktik überlegt, die allerdings noch ihrer Erprobung harrt. Sobald wir sie getestet haben, werde ich berichten, wie es uns damit ergangen ist :D.



Heroes Kingdoms: Schutz im Schlumpf-Dorf

Mein Versuch, in der Allianz meiner Blogleserin Kirke eine dauerhafte Heimat zu finden, scheiterte leider an der zu großen Entfernung, die zwischen unseren Besitzungen liegt. Gilden- und weitestgehend wehrlos wurde ich so zum logischen Ziel für die Expansionspläne der besser ausgebauten Spieler in meiner Nähe. Innerhalb kürzester Zeit war meine Hauptstadt von einem Belagerungsring umgeben, während meine Armee zum selben Zeitpunkt in meiner 2. Stadt stationiert war, um die Umgegend zu befrieden.

Ein Blick auf die Truppen des Angreifers zeigte, dass ein offener Kampf für mich zum Fiasko werden würde. Mir blieb also nichts anderes übrig, als die Feder zu schwingen und es auf der diplomatischen Schiene zu probieren. Ein paar Nachrichten später hatte ich mich zur Zahlung größerer Summen und zu substanziellen Ressourcen-Lieferungen verpflichtet, die Belagerer zogen ab und ich setzte eine Bewerbung an die Allianz des nämlichen Spielers ab – ganz nach dem Motto, „Wenn du sie nicht besiegen kannst, dann tritt ihnen bei“ :D.

Mein Ansuchen stieß auf freundliche gesinnte Ohren, nur leider war kein Platz mehr frei. Immerhin schaffte ich es auf die Warteliste, werde so bald es geht beitreten können und habe dazwischen hoffentlich meine Ruhe, denn die „Schlümpfe des Lichts“ sind in meiner Gegend eine Macht und beschützen mich nun ^^.

Währenddessen steht die Gründung (oder Eroberung) meiner 3. Stadt an, meine Armee wächst Stück für Stück und auch meine Minen werden immer ertragreicher. Läuft eigentlich alles recht prima und macht auch durchaus noch Laune ;-).



Ikariam: Einmal selber der Gejagte sein
Dezember 12, 2010, 12:55 pm
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Lange müssen wir nicht mehr aushalten, dann haben wir es geschafft – am Dienstag endet unser Krieg mit SHO. Viele meiner Allianz-Kollegen dürften froh darüber sein, mir persönlich würde es aber auch nix ausmachen, wenn die Sache noch ein wenig länger dauern würde.

Seit gut einer Woche werden meine Städte (genauso wie alle anderen Siedlungen von unseren Spielern in der Nähe) laufend angegriffen, belagert und okkupiert. Ressourcen können meine Gegner dabei keine abstauben, weil ich nur soviel produziere, wie sich in meinen Lagern verstecken lässt. Schwefel und Kristall, soweit meine Minen das ausspucken oder meine Handelsposten das Zeug einkaufen können, gehen direkt in die Produktion von Schiffen, die zu Flotten vereinigt und dann in Kooperation mit meinen Verbündeten in die Schlacht geworfen werden, um Häfen zu befreien oder die Angreifer von den Inseln zu vertreiben.

Einziger Wermutstropfen bei der Sache: Ich sammele viel mehr Defensiv- als Offensivpunkte bei diesen Aktionen, was mir nicht schmeckt, weil ich doch lieber in der Angreiferliste weit oben stehe. In der derzeitigen strategischen Lage, umzingelt von einer Übermacht an Feinden, ergibt es sich aber praktisch von selbst, dass man mehr zum Verteidigen gezwungen ist :-/.

Jedenfalls macht es irgendwie Spaß, einmal selber der Gejagte zu sein, und clever herumschleichen zu müssen, anstatt immer mit der deutlich stärkeren Allianz schwächere Gegner aufstöbern zu müssen. Meine Schlachten kann ich mir danach aussuchen, wie erfolgversprechend sie aussehen, und mich bei Bedarf meistens wieder zurückziehen, ohne einen totalen Verlust befürchten zu müssen. So gesehen macht dieses Spielchen richtig Laune, herumstochern, Schmerzen zufügen, und wieder abhauen, wenn die Kavallerie des Gegners in Massen anrückt :D.



Heroes Kingdoms: Es bewegt sich was

Langsam kommt ein wenig Leben in die Bude :D. Meine Helden haben die Stufen 3, 4 und 6 erreicht, indem sie fleißig gekämpft sowie Gebietsgebäude in der Nähe meiner Siedlung aufgewertet haben. In der Magiergilde haben sie Zaubersprüche offensiver und defensiver Natur erlernt, und sogar das eine oder andere gefundene Artefakt ziert bereits ihre gestählten Körper ^^.

Immer neue Questen versprechen derweil Belohnungen, wenn man gewisse Ziele erreicht. Meine derzeitige Herausforderung im Kampfzweig besteht zB. darin, ein Gefecht mit einer wertetechnisch deutlich unterlegenen Armee zu gewinnen. Auf diese Weise steigt zwar die Erfahrung, die der kommandierende Held absahnen kann, aber auch die Verluste können in ungeahnte Höhen schießen. Etwas Hirnschmalz ist also bei der Zusammenstellung der Streitmacht gefragt, und auch die einzelnen Truppenteile wollen überlegt angeordnet werden. Selbst einen Taschenrechner musste ich schon zur Hand nehmen, und bin trotzdem noch unsicher, ob mein neuester Angriff gelingen und gleichzeitig die Questbedingungen erfüllen wird:

Ganz so simpel, wir es mir im 1. Moment erschien, ist das Kampfsystem nämlich doch nicht. Ich habe schon viel Lehrgeld bezahlen müssen ^^.

Der Ausbau meiner Hauptstadt, der prächtigen Metropole Chickenidam schreitet währenddessen gemächlich voran. Die Bauaufträge dauern gerne mal einen Tag und länger, viel bewegt sich da nicht. Heute Abend wird wenigstens meine Golemschmiede fertig, in der ich kampfstarke T3-Einheiten ausbilden kann. Mit deren Hilfe sollte es mir dann endlich gelingen, auch noch die letzten Monster in meinem Herrschaftsgebiet zu besiegen :D.



Ikariam: BmV kann laufen
Oktober 28, 2010, 10:17 am
Filed under: Browsergame, Computer, Games, Spiele | Schlagwörter: , , , , , , ,

3 Wochen Krieg führen in Ikariam liegen hinter mir, und ich muss sagen, dass ich schon mehr Spaß bei derartigen Geplänkeln hatte. Schuld daran ist die Guerilla-Strategie, die BmV gegen uns zum Einsatz brachte: Punktuell mit großer Überlegenheit überraschend angreifen, looten und dann wieder verschwinden, bevor sich ernsthafter Widerstand formieren kann.

In der ersten Kriegswoche, in der wir alle in den Kampfmodus umschalten und Truppen ausheben mussten, ging dieser Plan für unsere Feinde auch einigermaßen auf. Als wir uns zunehmend formiert hatten und für größere Scharmützel bereit waren, entwickelte sich aber ein elendes Katz-und-Maus-Spiel, das den Rest dieser Auseinandersetzung bestimmen sollte. BmV agierte zunehmend passiv, nicht bereit, uns in voller Stärke in den von uns geliebten großen Materialschlachten entgegen zu treten. Angriffe von unseren Gegnern mussten wir kaum mehr fürchten, dafür stocherten wir in ihren Städten herum, immer auf der Suche nach Nestern von Einheiten. Hatten wir solche gefunden und unsere Legionen in Marsch gesetzt, verflüchtigten sich die gegnerischen Verbände oft genug schon, bevor wir überhaupt unsere eigenen Soldaten in der Nähe in Stellung bringen konnten.

Als Flottenadmiral war ich da doppelt benachteiligt, da meine Kriegsschiffe oft lange zwischen den verschiedenen Schauplätzen unterwegs waren. Magere 20k Offensiv-Punkte standen als mein bestes Resultat zu Buche. Mein Einsatz war zwar rein zeitlich auch nicht der allergrößte gewesen, aber wenn die feindlichen Generäle mehr Standhaftigkeit gezeigt hätten, hätte diese Zahl sicher doppelt so hoch ausfallen können.

Einen Tag nach Kriegsende sieht die Statistik für meine Allianz -VM- insgesamt dennoch erfreulich aus. 8 von meinen Kollegen tummeln sich unter den 20 besten Angreifern, während dort nur ein BmVler zu finden ist:

Währenddessen hat sich die vermeintliche Bedrohung durch die neue Groß-Allianz SHO als verspäteter April-Scherz erwiesen, auf unsere Kosten, versteht sich. Gezielt platzierte Nachrichten im Foren-Bereich waren nur dazu angedacht gewesen, uns in Unruhe zu versetzen, während SHO nie ernsthaft damit spekulierte hatte, uns direkt nach Ablauf dieses Kriegs anzugreifen.

Dass wir von dieser Posse nicht besonders begeistert sind, ist klar. In nicht allzuferner Zukunft könnten wir uns deshalb gezwungen sehen, die unfreundlichen Schelme zur Verantwortung zu ziehen. Zuerst ist aber endlich mal Simcity-Modus angesagt, nach gefühlten Monaten durchgehenden Kriegszustands muss die Ökonomie wieder in Schwung gebracht werden.



Runes of Magic: Tempel von Raksha 5/7
Oktober 19, 2010, 11:18 am
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Gildenintern war Raksha schon gelegt worden, aber gestern war ich zum 1. Mal selbst bei diesem Ereignis dabei. Nachdem wir uns ohne große Mühen (nur 2-3 Wipes ^^) bis Boss 5 vorgekämpft hatten, folgte vorher wie immer eine kurze Taktikbesprechung. Für mich als Heiler gab es daraus wenig zu beachten, denn die Strategie für die Priester, die sich meine Freunde ausgedacht haben, ist relativ einfach: Immer schön stehenbleiben und hauptsächlich Gruppenheilung spammen, dazwischen nach Bedarf vielleicht Notfallfähigkeiten wie Schild aktivieren.

Während dem Kampf stand ich daher relativ statisch neben meinem Priester-Kollegen Alecie, während der Rest der Meute energetisch über den Screen hampelte und zweifellos wichtige Aufgaben erledigte. Minuten später war Raksha Geschichte und ließ einen Magierstab in Unterdura im Loot liegen, der von Drenam vor allem wegen dem schönen Stat Dämon, der sich darauf befand, reklamiert wurde.

Zu diesem Zeitpunkt waren wir alle bereits recht müde, aber ich wollte zumindestens noch einen kleinen Blick auf Naylodas werfen, den nächsten Boss, für den die Entwickler die Optik von Falynum aus dem Ursprung noch einmal verwurstet haben. Nachdem meine Jungs noch kaum etwas über diesen Kampf wussten, gab es wenig zu erklären, und wir tigerten einfach mal rein.

Etwa später lagen dann alle einträchtig am Boden, zerschunden und mana-gedraint, aber etwas weiser ^^. Wir werden sicherlich wieder kommen :D.