Fraggen, Raiden und Ich


Heroes Kingdoms: Schutz im Schlumpf-Dorf

Mein Versuch, in der Allianz meiner Blogleserin Kirke eine dauerhafte Heimat zu finden, scheiterte leider an der zu großen Entfernung, die zwischen unseren Besitzungen liegt. Gilden- und weitestgehend wehrlos wurde ich so zum logischen Ziel für die Expansionspläne der besser ausgebauten Spieler in meiner Nähe. Innerhalb kürzester Zeit war meine Hauptstadt von einem Belagerungsring umgeben, während meine Armee zum selben Zeitpunkt in meiner 2. Stadt stationiert war, um die Umgegend zu befrieden.

Ein Blick auf die Truppen des Angreifers zeigte, dass ein offener Kampf für mich zum Fiasko werden würde. Mir blieb also nichts anderes übrig, als die Feder zu schwingen und es auf der diplomatischen Schiene zu probieren. Ein paar Nachrichten später hatte ich mich zur Zahlung größerer Summen und zu substanziellen Ressourcen-Lieferungen verpflichtet, die Belagerer zogen ab und ich setzte eine Bewerbung an die Allianz des nämlichen Spielers ab – ganz nach dem Motto, „Wenn du sie nicht besiegen kannst, dann tritt ihnen bei“ :D.

Mein Ansuchen stieß auf freundliche gesinnte Ohren, nur leider war kein Platz mehr frei. Immerhin schaffte ich es auf die Warteliste, werde so bald es geht beitreten können und habe dazwischen hoffentlich meine Ruhe, denn die „Schlümpfe des Lichts“ sind in meiner Gegend eine Macht und beschützen mich nun ^^.

Währenddessen steht die Gründung (oder Eroberung) meiner 3. Stadt an, meine Armee wächst Stück für Stück und auch meine Minen werden immer ertragreicher. Läuft eigentlich alles recht prima und macht auch durchaus noch Laune ;-).

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Ikariam: Einmal selber der Gejagte sein
Dezember 12, 2010, 12:55 pm
Filed under: Browsergame, Computer, Games, Spiele | Schlagwörter: , , , , , , ,

Lange müssen wir nicht mehr aushalten, dann haben wir es geschafft – am Dienstag endet unser Krieg mit SHO. Viele meiner Allianz-Kollegen dürften froh darüber sein, mir persönlich würde es aber auch nix ausmachen, wenn die Sache noch ein wenig länger dauern würde.

Seit gut einer Woche werden meine Städte (genauso wie alle anderen Siedlungen von unseren Spielern in der Nähe) laufend angegriffen, belagert und okkupiert. Ressourcen können meine Gegner dabei keine abstauben, weil ich nur soviel produziere, wie sich in meinen Lagern verstecken lässt. Schwefel und Kristall, soweit meine Minen das ausspucken oder meine Handelsposten das Zeug einkaufen können, gehen direkt in die Produktion von Schiffen, die zu Flotten vereinigt und dann in Kooperation mit meinen Verbündeten in die Schlacht geworfen werden, um Häfen zu befreien oder die Angreifer von den Inseln zu vertreiben.

Einziger Wermutstropfen bei der Sache: Ich sammele viel mehr Defensiv- als Offensivpunkte bei diesen Aktionen, was mir nicht schmeckt, weil ich doch lieber in der Angreiferliste weit oben stehe. In der derzeitigen strategischen Lage, umzingelt von einer Übermacht an Feinden, ergibt es sich aber praktisch von selbst, dass man mehr zum Verteidigen gezwungen ist :-/.

Jedenfalls macht es irgendwie Spaß, einmal selber der Gejagte zu sein, und clever herumschleichen zu müssen, anstatt immer mit der deutlich stärkeren Allianz schwächere Gegner aufstöbern zu müssen. Meine Schlachten kann ich mir danach aussuchen, wie erfolgversprechend sie aussehen, und mich bei Bedarf meistens wieder zurückziehen, ohne einen totalen Verlust befürchten zu müssen. So gesehen macht dieses Spielchen richtig Laune, herumstochern, Schmerzen zufügen, und wieder abhauen, wenn die Kavallerie des Gegners in Massen anrückt :D.



Klassiker: Moonstone: A Hard Days Knight
Dezember 10, 2010, 12:38 pm
Filed under: Abandonware, Computer, Games, Spiele | Schlagwörter: , , , ,

Es begab sich zu einer Zeit, als der kleine Sel noch sehr jung war, dass ihm das Spiel Moonstone in die Hände fiel. In diesem sehr netten, wenn auch etwas blutrünstigen Game, steuert man einen Ritter, der von geheimnisumwitterten Druiden auf die Suche nach einem mächtigen Artefakt geschickt wird. Weil sich mehrere Heroen gleichzeitig auf diese gefährliche Queste begeben konnten, zockten wir oft gemeinsam am Amiga 500, was für zusätzlichen Spaß sorgte :D.

Nach dem hübschen Intro findet man sich auf einer Karte wieder, auf der die eigene Spielfigur herumbewegt werden kann. Nun gilt es, Monsterlager zu erkunden, was zu einem Wechsel in den Kampfmodus führt und immer in ein schreckliches Gemetzel ausartet. Schwertschwingend pflügt man durch die Gegnerhorden, um nach getaner Arbeit zufrieden die Schätze zu plündern, die diese Viecher so angehortet haben, als da wären Gold, magische Artefakte, Waffen und Rüstungen. Dann ist der nächste Spieler am Zug.

Seine Bewegungspunkte kann man auch dafür einsetzen, Städte oder mystische Orte aufzusuchen, wenn man sich von dem ganzen Gehaue und Gesteche erholen möchte. Dort kann zusätzliche Ausrüstung besorgt werden, ein Würfelspiel gewagt oder sogar eine zusätzliche Wiederauferstehung erfleht werden – der frühzeitige Tod bedeutet mitnichten das Ende der Ritterlaufbahn, solange man vorausplant ;-).

Alternativ kann man auch den Kampf gegen die anderen Ritter suchen, was besonders dann lustig ist, wenn diese von einem anderen Spieler und nicht von der KI gesteuert werden – bei uns rauchten dann die Joysticks. Oder man stellt sich dem mächtigen Drachen entgegen, der übers Land fliegt und seinerseits Jagd auf die Ritter macht. Hier gilt es aber höllisch aufzupassen, denn die riesige Echse ist ein mehr als würdiger Gegner, der liebend gerne in Blech gehüllte Dosen verspeist ;-).

Amiga-typisch war nicht nur die Grafik gut, auch der Sound überzeugte. Wer diesen Klassiker noch nicht kennt, den möchte ich gerne auf eine kleine Zeitreise zurück und einen Blick auf das Video oben einladen. Ich hoffe einfach mal, ihr habt einen guten Magen :D.



Paysafecard-Verlosung wieder im Dezember
Dezember 6, 2010, 2:24 pm
Filed under: Spiele, Tipps | Schlagwörter: , , ,

Vorweihnachtsgewinnspiel! 😀 Kommenden Montag gehts wieder los, dann verlose ich hier wieder 5 Paysafecard-PINs zu je 10€ . Mitmachen könnt ihr mit einem Klick hier auf die Seite mit dem Gewinnspiel. Was ihr machen müsst, um zu gewinnen, schreibe ich wie immer rechtzeitig dort hinein.



Kinect: Nur für Fitte!
Dezember 5, 2010, 11:20 am
Filed under: Computer, Games, Spiele, Video | Schlagwörter: ,

Das folgende Video habe ich bei Sothi entdeckt. Weil es mir so gut gefällt, muss ich es glatt abposten :D.

Als altem PC-Spieler sei mir dieser kleine Seitenhieb verziehen :-). Was für eine Revolution in der Steuerung von Videospielen! ^^



Runes of Magic: Reinschnuppern in die Wüste Limo und ins Grabmal von Kawak
Dezember 2, 2010, 1:46 pm
Filed under: Computer, Games, MMORPG, Spiele | Schlagwörter: , , , , ,

Neuer Content – ist doch immer was Feines :D. Gestern habe ich mir das neue Gebiet zur Gemüte geführt und einen kleinen Blick in die neue Instanz gewagt.

Die Wüste Limo weiß optisch durchaus zu gefallen, wobei bei mir die Sache dank Slim Client und runtergeschraubten Grafikeinstellungen naturgemäß weniger hübsch rüberkommt, als sie könnte. Performance ist mir wichtiger als bezaubernde Grafik, das ist nunmal so.

Eifrig machte ich mich daran, die neuen Quests zu absolvieren, um möglichst rasch die nächste Stufe zu erreichen. Leider kam ich dann in einer meiner Questreihen recht schnell nicht mehr weiter, weil ein NPC, der von zahlreichen Spielern umlagert wurde, einfach nicht mit sich reden ließ. Traurig wandte ich mich ab, holzte weiter durch die Mobs, die ein gefahrloses Reisen auf keinem Straßenstück dieser Map möglich zu machen scheinen. Machte Tagesquests und was sonst so möglich war, insgesamt ein paar Millionen XP, aber für 61 hat es dann doch nicht gereicht.

Zu diesem Zeitpunkt hatten sich ein paar meiner robustesten Mitstreiter in der Gilde eingefunden, so dass wir beschlossen, einen Abstecher ins Grabmal von Kawak zu unternehmen. Wir bufften uns schön auf und tasteten uns langsam vor. Der Trash, das lernten wir schnell, verdient durchaus Aufmerksamkeit, Crowd Control ist hier die Lösung. Schwerer als im Tempel ist es allemal, unser Tank bekam ordentlich auf die Mütze. Oft lagen wir im Dreck :-).

Nach einigen Mühen hatten wir es immerhin geschafft, und bis zum 1. Boss, Guzala Grollfang, vorzuarbeiten. Nachdem wir keinerlei Ahnung hatten, was für eine Taktik gefragt sein würde, legten wir einfach mal los ;-). 2 Priester schön auf Heilung, 2 Kundis heizen rein, 1 Schundi piekst herum und der Ritter sorgt dafür, dass er die Schläge einsteckt – das funktionierte ganz gut in der 1. Kampfphase. Eine Rotte von Adds tauchte auf, die von den DDs niedergeschossen wurde, wobei sich hier immer wieder mal was spießte – waren die Viecher etwa für manche Spieler unverwundbar? Dann beschloss Grollfang, mitten in die Gruppe zu porten und holte zu einem gewaltigen AE aus, der uns alle auf die Bretter schickte. So endete der 1. Versuch recht brachial und eindeutig ;-).

Bei unserem nächsten Versuch fanden wir heraus, dass vor dem Bossraum ein NPC wartet, der mysteriöse Buff-Fertigkeiten verteilt. Außerdem erkannten wir, dass die Priesterkuppel gegen Kawaks Weltvernichtungs-Teleport-AE wirkt, man dem Effekt aber auch ausweichen kann, wenn man schnell reagiert. Leider war dann aber auch schon wieder Sense, weil sich die Gruppe auflöste. Wie immer sage ich an dieser Stelle aber: Wir werden wieder kommen :D.



Ikariam: Wir kriegen auf die Mütze
Dezember 1, 2010, 12:43 pm
Filed under: Browsergame, Computer, Games, Spiele | Schlagwörter: , , , ,

Unser Krieg mit dem Shogunate soll laut Deklaration 3 Wochen dauern. Die 1. Hälfte ist bereits vorbei, und bisher haben wir nur wenig vorzuweisen. Leider ist SHO nämlich ziemlich gut aufgestellt. Diese Allianz hat gut doppelt so viele aktive Spieler wie wir, wenn auch nicht unbedingt in der selben Größe. Punkte kämpfen aber nicht :D.

Unsere Gegner reagieren nicht nur schnell, sie schlagen auch immer wieder in deutlicher numerischer Überlegenheit zu. Gerade in der 1. Kriegswoche haben wir deshalb empfindliche Niederlagen hinnehmen müssen. Einige unserer SimCity-Spieler wurden ausgeplündert, quiekten um Hilfe, flüchteten in den Urlaubsmodus. Währenddessen waren manche der Veteranen gefrustet, weil so wenig Unterstützung kam, wenn größere Gefechte stattfanden. Die Moral der Truppe ging rapide in den Keller.

Bisher dominieren wir nur die Verteidiger-Wertung^^:

In den letzten Tagen haben wir uns ein wenig gefangen, müssen aber dennoch erkennen, dass wir diesen Krieg wohl nicht mehr gewinnen werden. Das Shogunate ist uns einfach über, Materialschlachten können wir nicht für uns entscheiden. Also bleibt uns nur übrig, clever zu agieren, Brennpunkte zu suchen, dort zu kämpfen, wo wir gewinnen können. Für viele von uns ist das eine neue Erfahrung, denn bisher waren wir immer die Stärkeren :D.